21.08.2021
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Liebe Sportler,

 

Die Vorbereitungen für den 2. Triathlon Stralsund laufen weiter - Endgültige Entscheidung bis 17. Juni

Stralsund. Zahlreiche Wettkämpfe, die für die nächsten Monate geplant waren, sind abgesagt. Auch das Organisationsteam des Stralsund Triathlons bekommt immer wieder Anfragen, ob die Veranstaltung am 30. August stattfindet. »Wir bereiten den Triathlon weiter vor«, sagt Maik Hofmann, Präsident des Stadtsportbundes und Leiter des Organisationsteams. Regelmäßig berät sich das Team – derzeit natürlich via Videokonferenz. Und die engagierte Truppe will vor allem eines: Gerade in diesem Jahr, in dem es so viele Absagen und Enttäuschungen bei den Sportlern gibt, sollen sie einen rundum tollen Wettkampf in Stralsund erleben.

Zahlreiche Gespräche haben er und seine Helfer in den vergangenen Wochen geführt und dabei immer wieder erfahren: Sowohl auf Stadt- als auch auf Landkreisebene ist man dem Triathlon gegenüber sehr positiv gestimmt – doch eine endgültige Entscheidung kann derzeit noch nicht getroffen werden. Abhängig ist diese von weiteren Beschlüssen auf Bundes- und Landesebene zum Beispiel in Bezug auf Groß- und Sportveranstaltungen. Maik Hofmann: »Wir haben auch die angepassten Richtlinien der Deutschen Triathlon Union im Blick.« Immerhin: Triathlon ist eine Freiluftsportart, und Triathleten sind im Gegensatz zu Fußballern oder Handballern Einzelsportler.

Maik Hofmannn fügt hinzu: »Bis spätestens 17. Juni wollen wir den Sportlern mitteilen, ob unser Triathlon stattfindet, oder nicht.« Wenn in Mecklenburg-Vorpommern die Sommerferien beginnen, sollen alle für ihre weiteren Vorbereitungen Gewissheit haben. Immerhin sind längst mehr als 700 Sportler für den 2. Triathlon Stralsund angemeldet.

„Wir werden Lösungen finden“

Die aufgrund der Pandemie nötigen Sicherheitsstandards werden derzeit ebenfalls im Organisationsteam beraten. Ist eine zeitliche Entzerrung denkbar? Wie lässt sich der erforderliche Abstand während der Anmeldung, beim Start, in der Wechselzone einhalten? Wie werden die Helfer geschützt, wie die Zuschauer »gesteuert«? Doch Maik Hofmann ist zuversichtlich: »Wir werden Lösungen finden.«

Bewährte Partner wie der ASB-Regionalverband Nordost freuen sich jedenfalls ebenfalls schon sehr auf den Triathlon am Sund. Denn gerade da zahlreiche Veranstaltungen in diesen Monaten abgesagt sind, möchten die Helfer zu gerne wieder Wettkämpfe unterstützen, macht ASB-Geschäftsführer Oliver Lutz, zugleich Mitglied des Organisationsteams, deutlich.

Klar ist aber auch: Bislang sind die Trainingsbedingungen für Triathleten suboptimal. Das Lauf- und Radtraining findet natürlich längst draußen statt, doch da die Schwimmhallen der Republik nach wie vor geschlossen sind, ist ein Schwimmtraining kaum möglich. Doch der Sommer naht, und dann wird auch das Schwimmen im Freiwasser möglich sein. Im Strelasund zum Beispiel wurden bereits erste Schwimmer gesichtet – jedoch noch in wärmenden Neoprenanzügen. Wer allerdings lieber von der anspruchsvollen Olympischen Distanz auf die kürzere Jedermann-Strecke wechseln möchte, kann sich derzeit problemlos ummelden.

 
Helios
Strandräuber
o2
@k